April 2015

Rückblick 2014

Ehrenamtliche Helfer und Einsätze 2014:

Insgesamt wurden bei mehr als 300 Einsätzen mehr als 600 Stunden investiert. Der Schwerpunkt hat sich im vergangenen Jahr deutlich in den Bereich Kinder und Jugendliche verlagert.
  • Zwei Helfer sind regelmäßig zur Unterstützung im Unterricht der Grundschule für einzelne Kinder anwesend.
  • mehrere Kinder von Flüchtlingen erhalten durch ehrenamtliche Helfer Nachhilfe und Unterstützung, um die schulischen Anforderungen zu meistern.
  • Eine Helferin ist inzwischen schon über Jahre in einer Familie als Patin aktiv.
  • Ebenfalls seit Jahren bietet eine Helferin wöchentlich einen Presseclub im Seniorenzentrum an.
  • Für Einkaufshilfe, Fahrten zum Arzt oder zum Seniorentreff gibt es Helfer, die regelmäßig diese Aufgaben übernehmen und so inzwischen auch zu festen Ansprechpartnern für die Menschen geworden sind.
  • Über die telefonische Hotline melden sich immer wieder Hilfesuchende mit diversen Anliegen bei unserer Vermittlerin Frau Jägers. Oft erfolgt dann eine Beratung und Information als Hilfestellung gefragt. Ein wichtiger Teil der Arbeit besteht auch darin, über mögliche professionelle Hilfen zu informieren.
  • Neben den regelmäßigen Einsätzen und der Beratung konnte Indella eV auch 2014 in einigen Notsituationen schnell und flexibel helfen.

Offene Kinder- und Jugendarbeit:

Als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe betreibt Indella den offenen Kinder- und Jugendtreff Inda House. Im letzten Jahr wurde offiziell der Vertrag zwischen der Stadt und Indella eV geschlossen und die Geschäfte von dem bisherigen Betreiber JuB Brand an Indella übergeben.

Projekt Flüchtlingsarbeit:

Nachdem es bereits 2013 erste Kontakte zu den in Kornelimünster untergebrachten Flüchtlingen gab, wurden diese im Herbst 2014 intensiviert und mündeten letztlich Anfang 2015 in einer Projektgruppe, die regelmäßig einen Konversationskurs anbietet. Angestoßen durch ein gemeinsames Kaffetrinken, das auf Einladung der Mönche in der Abteil stattfand, und fortgesetzt durch ein zweites Adventskaffe, bei dem viele ehrenamtliche Helferinnen spontan im Einsatz waren, entwickelte sich bei verschiedenen Gruppen und Personen in Kornelimünster die Sicht, dass die Anwesenheit von Flüchtlingen in Kornelimünster trotz der hohen Fluktuation nicht nur eine vorübergehende Erscheinung ist, sondern auf absehbare Zeit zu unserem normalen Dorfleben gehören wird und als solche eine Herausforderung für uns ist. Auch auf der Sozialraumkonferenz wurde das Thema aufgegriffen. Inzwischen ist es gelungen, verschiedene Ansätze und Initiativen aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen (katholische und evangelische Kirche, Einzelpersonen) etwas zu bündeln und zu vernetzen. Auch der Kontakt zu den verantwortlichen Stellen der Stadt hat sich erfreulich positiv entwickelt und es gibt inzwischen eine gute Zusammenarbeit.

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